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KUNSTTHERAPIE - TONARBEIT

Der kreative Prozess
Der therapeutische Prozess

Kontakt Markus Seehofer

 

Der kreative Prozess


Durch die Einrichtung des Arbeitsplatzes und die dafür vorgesehenen Materialien entsteht eine Ordnung, die es ermöglicht die innere Wahrnehmung sowohl von Erlebtem und von neuen lösungsorientierten Umgangsmöglichkeiten, als auch des eigenen Wesens, real auszugestalten.

Wahrnehmen können wir auf allen Seinsebenen mit unseren Sinnen, die fühlen, hören, spüren, sehen, riechen, bewegen und auch bewegt werden. In unserem Wesen liegen Kräfte, die uns entgegenkommen und uns anrühren.
Entsprechend unserem Wahrnehmen und Erleben dieser Kräfte entstehen Ordnung und Beziehungsqualität, aus denen sich der Zugang zu uns selbst und der Umgang mit unserer Umwelt gestalten.
Das Leben ist ein dynamischer Prozess, die eigene Ordnung gerät beispielsweise in Krisensituationen verloren oder bietet keinen entsprechenden Halt und muss sich deshalb neu formieren.

Interventionen und das Gestalten mit geschlossenen Augen fördern das Einlassen auf sich selbst. Das ureigene Empfinden lässt Einheit fühlen und die ganzheitliche Wahrnehmung von Empfindung und Intuition wird angeregt. Die verschiedenen Interventionen unterstützen und fördern die Begleitung eines Initiationsprozesses, bei dem Identität neu formuliert und gefunden wird, im Sinne von individueller Ganzheit.

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Der therapeutische Prozess


Sie bietet sich sowohl bei Störungen an, die ihren Ursprung in der frühen Kindheit haben, als auch zur Unterstützung des persönlichen Individuationsprozesses.
Individuation bedeutet nach C.G. Jung zu dem zu werden, der man wirklich ist, und meint einen Differenzierungsprozess, der die Entfaltung aller eigenen Fähigkeiten, Anlagen und Möglichkeiten durch Bewusstwerdung und Realisierung zum Ziel hat.

Sie unterstützt den Menschen sowohl seine Potenziale zu erkennen und umzusetzen als auch unbewältigte oder verdrängte Lebens-probleme zu lösen. Indem der Begleiter den Gestaltenden in Form von Interventionen in seiner Bewegung und Wahrnehmung anspricht, intensiviert sich diese und eine Integration dieser Anteile wird möglich.
Bei dieser therapeutischen Methoden ist der Gestaltende nicht nur auf den Therapeuten angewiesen: die Gestaltung trägt die eigenen Antworten in sich als konkretes Gegenüber.

Durch die Benennung der Schlussgestalt vollzieht sich eine kognitive Anbindung an das Bewusstsein im Sinne einer vollzogen Erfahrung die dauerhaft unserem Leben zur Verfügung steht.

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